When in Ireland: Chapter 4

When in Ireland: Chapter 4

So waren meine ersten fünf Tage in Irland

Tag 6: Shoppen

Ich bin wirklich kein großer Fan vom Shoppen, Online-Shopping ist da eher mein Ding. In Irland gibt es allerdings einige Läden, die es in Deutschland nicht gibt. Ein paar Mitbringsel wollte ich ohnehin besorgen. Deshalb dachte ich mir, dass ich meinen sechsten Tag genau dafür nutze. Der Morgen fing auf jeden Fall perfekt an. Ich konnte nicht mehr schlafen und habe mich deshalb ans Fenster im Wohnzimmer gesetzt, um mir den Sonnenaufgang anzuschauen. Das Wetter war eher wechselhaft und ich war etwas kaputt vom vorherigen Tag.

In der Nähe der Airbnb-Wohnung, in der ich gewohnt habe, war die St. Patrick’s Cathedral. Jeden Tag bin ich daran vorbeigelaufen und wollte immer reingehen, hab es aber irgendwie nie gemacht. Bis zu Tag 6. Das Wetter war bis dahin noch ganz gut, weshalb ich mich erstmal auf den umliegenden Rasen gesetzt habe. Einfach mal nichts denken und nur den Morgen genießen. Familien mit Kleinkindern, Studenten, Rentner, die einfach nur dasaßen, auf Bänken, dem Rasen oder spazieren gingen. Ich glaube, ich hab es schon mal in einem Post erwähnt, dass ich es liebe einfach nur dazusitzen und Leuten zuzuschauen. Ihnen bei ihrem Leben in dem Land zuzuschauen, in dem ich nur zu Besuch bin. Für sie ist es allerdings das absolut Normalste der Welt.

Irgendwann bin ich dann in die Kirche gegangen und habe sie mir von innen angeschaut. So so so wunderschön. Ich habe mich allerdings dazu entschieden, von innen kein Bild zu machen, weil so viel los war und das die Schönheit irgendwie entwertet hat. Leer sieht sie bestimmt noch so viel schöner aus! Danach habe ich mich, wie fast immer zu Fuß, auf den Weg in die Stadt gemacht. In den Shoppingstraßen habe ich mich ungefähr fünf Mal verlaufen, aber immerhin habe ich so auch ein paar Deutsche kennengelernt, mit denen ich mich später noch in der Sackville Lounge getroffen habe. Danach lief ich noch ein bisschen an der Liffey entlang und musste einfach ein Bild von der schönen Brücke machen. Auf den Bänken habe ich den Tag ein wenig Revue passieren lassen.


 
 

Tag 7: Wild Atlantic Way Tagestour mit dem Bus

Da Tag 6 ja ein ruhiger Tag war, wollte ich am siebten Tag wieder einen großen Ausflug machen. Alle meine Ausflüge habe ich über GetYourGuide gebucht. Viel Auswahl und preislich auf jeden Fall in einem günstigen Rahmen, was natürlich abhängig von der Reise ist, die du buchst. Ich habe mich für eine Wild Atlantic Way Tagestour entschieden, die zirka 7 Stunden lang war. Dafür musste ich diesmal sehr früh aufstehen, weshalb ich wieder einen wunderschönen Morgen in Dublin miterleben konnte. Mit dem Bus ging es von der hektischen, chaotischen Mitte der O’Connell Street auf die andere Seite von Irland. Da das Land so klein ist, erreichst du von der Ostküste aus die Westküste innerhalb von drei Stunden.

Die Tour beinhaltete Orte wie Killarney und den Killarney Nationalpark, Torc Waterfall, Annascaul, den Inch Beach, Curraduff und und und. Zusammenfassend lässt es sich beschreiben als Tour durch die Countys Kerry und Cork und den Wild Atlantic Way entlang. Trotz des schlechten Wetters habe ich den Tag wirklich genossen. Ein großer Tipp, besonders für Irland, sind diese Bustouren. Man kann innerhalb weniger Stunden so viel vom Land sehen und anders als erwartet ist man auch nicht durch die Abfahrtszeiten gestresst. In Killarney habe ich sogar ein kleines Café gefunden, in dem es einige vegane Wraps und Smoothies gab. Ihr glaubt nicht, wie glücklich mich das gemacht hat! Besonders die Zeit am Inch Beach hat mir sehr gefallen, weil ich mich einfach mal in die Dünen setzen konnte und den Surfern zugesehen habe. Der letzte Stopp war auf einem Berg in Scrallaghbeg, auf dem wir eine tolle Aussicht auf die Felder und das Meer hatten. Und ehe ich mich versah, war die Bustour zu Ende und in Dublin angekommen war es sogar dunkel.



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