When in France: Elsass Edition 1

When in France: Elsass Edition 1

Bevor ich wirklich auf meine Weihnachtsreise 2016 in den Elsass eingehe, sollte ich kurz erzählen, warum Frankreich und warum der Elsass: nach dem Abitur hat meine Mutter in Frankreich gelebt und bezeichnet seitdem besonders den Elsass als ihre zweite Heimat. Ihre Affinität habe ich in vielerlei Hinsicht geerbt: zunächst durch meinen Namen, dadurch dass ich zweisprachig aufgewachsen bin und mich daher unheimlich wohl in Frankreich fühle. Soviel dazu, jetzt erzähle ich dir von meiner Woche im Elsass.

 

Tag eins: Obernai und ein etwas anderes Weihnachtsessen

Am 24. sind wir gleich früh morgens losgefahren, so hatten wir noch einen langen freien Tag vor uns. Übernachtet haben wir im „Le Colombier“, einem schicken, gemütlichen Fachwerk-Hotel mit Fitness- und Spabereich. Tagsüber haben wir eigentlich nur die Stadt erkundet, in ein paar Läden ein paar Kleinigkeiten besorgt und danach unser Zimmer eingelebt. Bevor ich weitererzähle, will kurz anmerken, dass meine Mama und ich keine unintelligenten Menschen sind… Aber komischerweise haben wir gedacht (vielleicht haben wir ausnahmsweise auch mal gar nichts gedacht), dass wir in einem kleinen elsässischen Städtchen an Heiligabend sicherlich ein Restaurant finden, in dem es wenigstens vegetarisches Essen gibt und außerdem noch einen freien Tisch.

Es mag eine Überraschung sein, aber es gab keines davon. Also haben wir immerhin für den 25. einen Tisch in einem Restaurant reservieren können. Am 24. bekamen wir unser Weihnachtsessen vom Dönermann um die Ecke (übrigens wirklich eine Ecke vom Hotel entfernt). Das bestand aus einem großen Salat und einem vegetarischen Döner, sozusagen einem zweiten großen Salat in einer Dönertasche.

 

Tag zwei: Obernai und ein deutlich besseres Essen

Der Tag danach war nicht viel aufregender, aber dafür sehr entspannend und gefüllt mit Sissi, was pausenlos im Fernsehen lief. Um immerhin ein bisschen Bewegung zu haben, sind wir noch auf den in Obernai liegenden Berg gelaufen. Abends waren wir im „La Cloche“ essen, wo ich eine vegetarische tarte flambée gegessen habe. Vegan in Frankreich ist nicht so einfach, deshalb musste ich auf etwas vegetarisches zurückgreifen.



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