When in Ireland: Chapter 2

When in Ireland: Chapter 2

Warst du von Anfang an dabei? Hier ist der Beginn meiner Irlandreise.

Tag zwei: Cliffs of Moher

Mit einer Busreisegesellschaft sind wir von Dublin, also der Ostküste Irlands, an die gegenüberliegende Seite, also die Westküste, gefahren. Da Irland nicht sehr groß ist, kann man einen ausgiebigen Tag von einer Seite des Landes zur anderen planen, ohne zu viel Fahrtzeit zu verlieren. Nach ungefähr drei bis vier Stunden Fahrt sind wir durch die ersten Städte der Westküste gefahren. Erst Kilcolgan, Kinvara, Burren, Ballyvaughan, Fanore, Oughtdarra und irgendwann auch schon Liscannor, wo sich die Cliffs of Moher befinden. Dort bin ich, leidenschaftlicher Harry Potter Fan, natürlich aufgeblüht.

Aber noch viel atemberaubender waren die Landschaften, gigantischen Felsen, das endlose Meer, die Freiheit und auch irgendwie die Unendlichkeit dieser Orte und deren einzigartigen Schönheit, die wir auf der Fahrt und an den Stops erleben durften. Ich bin mir dessen bewusst, das diese Beschreibung das Maß an Kitsch weit überschritten hat. Die Felsen und Buchten, an die das Wasser schlägt und man immer mal wieder ein paar Wassertropfen abbekommt, obwohl man fast hundert Meter weiter oben steht, der Ausblick, alles um dich herum wird unwichtig, die Menschenmassen blendest du aus: dieser Moment und dieses Gefühl sind so unbeschreiblich, dass ich kaum andere Worte finde. Es heißt nicht ohne Grund „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, rechnet man das proportional hoch müssten sechs Bilder mehr als 6000 Worte sagen. Also lasse ich diese mal für sich sprechen.

 

Tag drei: Howth

Howth liegt bei Dublin, jedoch noch etwas östlicher und liegt auf der Halbinsel Howth Head. Das bedeutet, dass es auch dort relativ hohe Klippen gibt und deshalb auch tolle Wanderwege. Ich bin tatsächlich großer Fan des Wanderns, was mir meine Eltern antrainiert haben. Damals war ich nicht wirklich dankbar dafür, heute auf jeden Fall! Wandern ist das coolere Spazieren, nicht so langweilig wie Joggen, was ich ohnehin abgrundtief hasse. Meistens hast du auch eine tolle Aussicht. Angefangen hat das Wandern am Steinstrand von Howth.

Trotz des definitiv sehr frischen Klimas und bewölkten Tages ist tatsächlich eine Frau im Meer geschwommen. In kurzer Distanz zu Howth liegt auch Ireland’s Eye, eine kleine Insel, die mit Fähren zu erreichen ist. In Howth gibt es wunderschöne, große Häuser mit riesigen Gärten. Der Howth Cliff Walk bestand eigentlich aus träumerischem Bestaunen der Häuser, der Aussicht aufs freie Meer über den Dächern hinweg und den schönen Blumen. Das habe ich sehr genossen, da ich alle Art von Blumen, besonders Wildblumen, liebe.



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