When in Ireland: Chapter 1

When in Ireland: Chapter 1

Nach einigem hin und her überlegen, bin ich nun zu dem Entschluss gekommen, meine Irlandreise zu erzählen und zwar in mehreren Teilen. Fangen wir mal gaaaanz am Anfang an: der Tag, an dem ich mich entschieden habe, nach Dublin bzw. Irland zu gehen.

Es war Mitte Juli 2016, meine Freude für mein damaliges Studium ließ sehr schnell nach und ich wusste, dass ich im neuen Semester etwas ganz anderes machen werde. Die Entscheidung hat alles andere sehr schnell in die Wege geleitet. Ich habe mich exmatrikuliert und bis drei Uhr nachts nach Studiengängen geschaut, bei denen ich mich immatrikulieren konnte. Nach dem Stress, der mit dem Abbruch meines Studiums, dem Stress ein neues zu finden und der Angst, meinen Eltern davon zu erzählen (die absolut unbegründet war) einherging, habe ich mir überlegt wegzufahren. Irgendwohin, wo ich noch nie war.

Ursprünglich wollte ich mit einer Freundin, meiner Mutter, immerhin irgendjemandem in den Urlaub. Da jeder der Menschen, die ich gefragt hatte, bereits komplett verplant waren, bin ich eben allein gegangen. In den ersten Tagen war ich ohnehin nicht allein, weil ich diese mit einer Freundin verbringen konnte, die dort einige Monate als Aupair gelebt hat. Auf Airbnb habe ich ein süßes Zimmer in einer WG in Dublin gebucht. Ich wohnte mit zwei brasilianischen Schwestern zusammen, die mir den Aufenthalt mehr als erleichtert haben. Die Wohnung war perfekt. Ziemlich schnell konnte ich auch einen Flug finden. Und voilà: Irland, ich komme (und das sogar schon in einer Woche, weil ich anscheinend doch eine relativ spontane Person bin)!

Am 7. August 2016 um halb sechs stand ich am Frankfurter Flughafen. Ich war ein wenig aufgeregt, weil es mein erster Urlaub alleine war, aber sehr, sehr glücklich. Ich konnte es kaum noch erwarten, in den Flieger zu steigen und ein paar Stunden später in Dublin auszusteigen. Danach habe ich den Bus in die Stadt genommen, wo ich meine Freundin getroffen habe. Nach längerem Suchen haben wir dann auch in die WG gefunden. Dort habe ich „eingecheckt“ und schon ging es los.

Also dann: Tag eins – Dublin

Das erste Bild, das ich mitten in der Stadt mache, ist immer von Straßen, die ich entlanglaufe. Danach ging es dann aber wirklich los. Kennt man mich, ist klar, wohin wir als allererstes gegangen sind. ESSEN! Essen gibt es in Dublin wirklich ÜBERALL. Wir haben uns dann für Umi Falafel entschieden, wo ich einen veganen Falafelwrap mit Kartoffelecken gegessen und seeeehr genossen habe. Falls du irgendwann in Dublin sein solltest, geh zu Umi Falafel!

Danach, völlig vollgefressen, haben wir uns in Saint Stephen’s Green gelegt und das Essen verdaut. Der Park liegt mitten in der Stadt, umgeben von Hauptstraßen, Einkaufszentren, Einkaufsläden. Außerhalb ist es sehr stressig und hektisch, besonders durch die Baustelle, die die Kreuzung verengt und den Verkehr verlangsamt hat. Läuft man durch den Bogen, der ein wenig an einen klein geratenen Arc de Triomphe erinnert, ist man sofort im Park. Trotz der vielen Menschen ist es ruhig, entspannt und der Lärm des Verkehrs scheint wie ausgeschaltet.

Im anschließenden St. Stephen’s Green Shopping Centre haben wir die Architektur genossen und haben gleichzeitig ein paar Postkarten eingekauft, da ich ein total großer Fan von Karten mit schönen Sprüchen bin. Auf dem Nachhauseweg bin ich noch ein wenig in Temple Bar herumgetrödelt bis ich irgendwann wieder in der Wohnung ankam. Wenn ich im Urlaub bin, laufe ich unheimlich gerne, viel lieber als gelangweilt im Bus zu sitzen.

Dadurch kann man die ganzen kleinen Nebenstraßen, die noch nie ein Bus von innen gesehen hat, etwas erkunden, die Häuser und Wohnungen bewundern oder mal einen kleinen Abstecher in die Kirche machen, die ohnehin nicht weit von meiner WG entfernt war. Zuhause angekommen habe ich gleich einen Ganztagestrip zu den Cliffs of Moher für mich und meine Freundin gebucht.

 



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